Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
5 Zur Zeit des Herodes, des Königs von Judäa,
gab es einen Priester namens Zacharías,
der zur Abteilung des Abíja gehörte.
Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons;
ihr Name war Elisabet.
6 Beide lebten gerecht vor Gott
und wandelten untadelig
nach allen Geboten und Vorschriften des Herrn.
7 Sie hatten keine Kinder,
denn Elisabet war unfruchtbar
und beide waren schon in vorgerücktem Alter.
8 Es geschah aber:
Als seine Abteilung wieder an der Reihe war
und er den priesterlichen Dienst vor Gott verrichtete,
9 da traf ihn, wie nach der Priesterordnung üblich, das Los,
in den Tempel des Herrn hineinzugehen
und das Rauchopfer darzubringen.
10 Während er nun zur festgelegten Zeit das Rauchopfer darbrachte,
stand das ganze Volk draußen und betete.
11 Da erschien dem Zacharías ein Engel des Herrn;
er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars.
12 Als Zacharías ihn sah, erschrak er
und es befiel ihn Furcht.
13 Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharías!
Dein Gebet ist erhört worden.
Deine Frau Elisabet wird dir einen Sohn gebären;
dem sollst du den Namen Johannes geben.
14 Du wirst dich freuen und jubeln
und viele werden sich über seine Geburt freuen.
15 Denn er wird groß sein vor dem Herrn.
Wein und berauschende Getränke wird er nicht trinken
und schon vom Mutterleib an
wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein.
16 Viele Kinder Israels wird er zum Herrn, ihrem Gott, hinwenden.
17 Er wird ihm mit dem Geist und mit der Kraft des Elíja vorangehen,
um die Herzen der Väter den Kindern zuzuwenden
und die Ungehorsamen zu gerechter Gesinnung zu führen
und so das Volk für den Herrn bereit zu machen.
Er wurde als Sohn reicher Eltern in Frankreich geboren. Nachdem er als Zwanzigjähriger seine Eltern verloren hatte, verschenkte er sein Vermögen und wurde Pater. Als Pater half er den schweren kranken Menschen die Pest hatten. Als Rochus mit der Pest infiziert wurde, wurde er von niemanden gepflegt. Er „empfahl sich Gott“ und ging in eine einsame Holzhütte im Wald. Dort wurde er der Legende nach von einem Engel gepflegt und an der Hund eines Jünglings brachte ihm solange Brot, bis er wieder genesen war.